YL Community
1. Kamingespräch „Corporate Citizenship”
14. März 2011, Berlin
Why business won’t save the world – Michael Edwards
Corporate Citizenship, Social Entrepreneurship, Public-Private Partnerships - wichtige Trends der letzten Zeit beruhen auf dem Ansatz, den Geist, die Energie und die Methoden von Unternehmen und Märkten zu nutzen, um gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren. Ein Ausdruck dieses Ansatzes ist der Philanthrokapitalismus - ein vom Economist-Redakteur Matthew Bishop geprägter Begriff, zu dessen Protagonisten etwa Bill Gates, Bill Clinton oder George Soros gehören.
Das Interessante an diesem Trend ist, dass im Unterschied zu früheren Formen der Philanthropie, der Beitrag zum Gemeinwohl nicht mehr als ein Nach- bzw. Nebeneinander von geschäftlichem Erfolg und danach oder daneben praktizierter Wohltätigkeit, sondern als ein intrinsisches Moment eines bestimmten Typus von Wirtschaften gilt - insofern handelt es sich um einen sektorenübergreifenden Ansatz eigener Art.
Allerdings hat dieser Ansatz seine Grenzen. Der erste Gast unserer neuen Reihe “Kamingespräch Corporate Citizenship” war Michael Edwards, Publizist und Senior Visiting Fellow am Brooks World Poverty Institute der Manchester University. Seine These lautet: "To put it very simply, civil society and the martket are asking different questions, not simply finding different answers to questions they hold in common about providing goods and services with more social impact."
Die Gesprächsreihe wird in Kooperation mit dem Centrum for Corporate Citizenship (CCCD) veranstaltet.
Ort:
Die Veranstaltung fand um 18:30 Uhr in den Räumlichkeiten der BMW Stiftung Herbert Quandt in Berlin statt.

