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Infrapolitics

Drei Begriffe kennzeichnen das „Infrapolitics“-Projekt: Wahrscheinlichkeit, Politik und Ästhetik. Für die Arbeitsgruppe bilden Utopien, Störungen, Fehlschläge, Topographien, Visualisierungen und unvollständige bzw. unvollendete Designs das Substrat der Bestrebungen, Politik und Polis im Zeitalter sich wandelnder Medien- und Kommunikationssysteme neu zu denken. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Erstellung einer Topographie unserer zeitgenössischen Welt sowie der Möglichkeiten und Potentiale, die in unseren Designpraktiken, Forschungsansätzen und Netzwerken latent vorhanden sind. Das Projekt möchte erstens antizipatorische Entwürfe hervorbringen, die Antworten für die Zukunft liefern können; zweitens das Wesen politischen Handelns und politischer Ästhetik in der Gegenwart untersuchen; drittens neue Forschungs- und Präsentationsmethoden in Design, Geistes- und Sozialwissenschaften entwickeln; und schließlich neue pädagogische Formen hervorbringen, die alternative Modelle des Engagements mit der bebauten Umwelt verfolgen, insbesondere in Bezug auf Infrastruktur und Design.








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