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Infrastructures of Citizenship
Das „Infrastructures of Citizenship“-Projekt untersucht Infrastrukturen, die es Individuen ermöglichen bzw. sie daran hindern, sich in urbanen Gegenden politisch zu konstituieren. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage, wie Praktiken, Objekte, Zeichen und Räume sich jeweils gegenseitig in ihrer Wirkung auf das gesellschaftliche und bürgerschaftliche Leben strukturieren. In einem internationalen Vergleich der Städte Los Angeles, Berlin, Mumbai und Wuhan und unter Zuhilfenahme methodischer Ansätze aus den Sozialwissenschaften, den bildenden Künsten und der narrativen Sachliteratur ist es Ziel der Wissenschaftler, ein unendlich erweiterbares Archiv zu schaffen, das die Grenzen und Möglichkeiten des Aufbaus einer Bürgergesellschaft an diesen unterschiedlichen Orten dokumentieren soll. An jedem dieser Forschungsorte will die Gruppe die physischen Spuren dieser Grenzen und Möglichkeiten breitgefächert und auf verschiedenen Ebenen aufspüren, vom Verkehrssystem bis hinunter zum Artefakt.