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3. Deutsch-Russische Gespräche Baden-Baden

11. - 17. Oktober 2010, Baden-Baden
„Globalisierung - Erfolgsgeschichte oder Krisenursache?"

Bereits im dritten Jahr in Folge sind im Oktober 2010 erneut junge deutsche und russische Führungskräfte eingeladen worden, unter dem Leitthema „Globalisierung - Erfolgsgeschichte oder Krisenursache?" mit hochrangigen Vertretern beider Länder Themen wie die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen, die russisch-europäische Energiepartnerschaft, Mittelstand, Personalpolitik sowie ethische Unternehmensführung und weitere Aspekte gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen zu diskutieren.

Als Referenten standen den Teilnehmern führende Unternehmer und Politiker aus Deutschland und Russland zur Verfügung wie Dr. Burkhard Bergmann, Mitglied des Aufsichtsrats von Gazprom, Dr. Hans-Ulrich Engel, Mitglied des Vorstandes von BASF und Dr. Andreas Pohlmann, neu ernannter Vorstand für Compliance & Administration der Ferrostaal AG. In freien Arbeitsgemeinschaften können sich die Teilnehmer zu beruflichen und interkulturellen Herausforderungen austauschen. Ein begleitendes Kulturprogramm eröffnete den Teilnehmern viel Raum für informellen, persönlichen Austausch, um während der sechs Seminartage die Grundlage für ein langfristiges Netzwerk zu legen.

 Das Intensivseminar wird von der BMW Stiftung gemeinsam mit der Robert-Bosch Stiftung GmbH und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft organisiert.


 

3. Alumnitreffen der Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden in Moskau

Am Alumnitreffen für alle Teilnehmer der vergangenen drei Deutsch-Russischen Gespräche Baden-Baden, das vom 2.-4. Juni 2011 in und um Moskau stattfand, nahmen insgesamt 30 Alumni aller drei Jahrgänge teil. Diese positive Resonanz belegt das große Interesse der jungen Führungskräfte am Erfahrungsaustausch und nachhaltigem Dialog. Während der zweitägigen Zusammenkunft besuchten die Teilnehmer u.a. das Unternehmen KNAUF Russland und GUS in Krasnogorsk, wo sie die Herstellung hochwertiger Gipsprodukte und Karton-Gipsplatten kennenlernten und dabei viel über die Produktions- und Marktbedingungen von Baumaterialien in Russland erfuhren.  Beim anschließenden Besuch des Rehabilitierungszentrums für Drogensüchtige "RETO Nadeshda" im Moskauer Umland, das KNAUF mit Sachspenden unterstützt, berichteten ehemalige Drogenabhängige, die nun selbst Abhängige beim Entzug begleiten und langfristig wieder auf das Leben vorbereiten, sehr persönlich von ihrer Arbeit. Daran schloss sich eine allgemeine Diskussion über soziale Verantwortung von Unternehmen in Russland an.


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