Impact Accelerator Day

Warum Project Together?

 

08.11.2016 | Dr. Nadine Wachter, Christoph Räthke | Social Entrepreneurship

Für einen eigenen „Impact Accelerator Day" haben sich die jungen Sozialunternehmer von Project Together durch ihre beeindruckende Arbeit qualifiziert: Mit 20 Jahren schon an dem Punkt zu stehen, an dem doppelt so alte, erfahrene Unternehmer gerne drei Jahre nach Gründung stehen würden, hat uns sehr beeindruckt.

Project Together

Als Schüler gründete Philipp von der Wippel (20) im Jahr 2014 Project Together, um junge Menschen zu unterstützen, ihre Projektideen zu verwirklichen. Beim jetzt von Responsible Leaders initiierten Impact Accelerator Day ging es darum, Vertreter aus Stiftungen, Organisationen und Unternehmen für die Unterstützung von Project Together zu gewinnen, um die nächste Stufe der Skalierung zu erreichen. Neben Philipp waren vom Project-Together-Kernteam Michael Heider (20), Maximilian Schlereth (24), Max Wüstehube (24), Lorenzo Wienecke (19), Katharina Jung (22) und Noah Schöppl (19) dabei.


Project Together bietet jungen Menschen an, sie bei der Umsetzung ihrer eigenen Projektideen durch Coaching zu begleiten. Und das mit riesigem Erfolg: In drei Jahren haben die Project-Together-Macher 2800 junge Menschen darin unterstützt, 200 Projekte zu realisieren. Daraus sind bereits 16 gemeinnützige Vereine, Sozialunternehmen und NGOs entstanden – wie beispielsweise AIAS und Crowd Guard Germany. Mittlerweile gibt es zehn aktive Lokalgruppen von Project Together in Deutschland, Belgien und Frankreich. Aktuell begleitet Project Together deutschlandweit über 50 Projekte und organisiert Workshops zusammen mit Geflüchteten und Einheimischen.

Letztlich überzeugt hat uns allerdings die eigene Erfahrung mit der Value Proposition von Project Together: Junge Menschen zur Mitgestaltung von Politik, Gesellschaft und Umwelt – und damit ihrer Zukunft – zu motivieren und ihnen zu zeigen, wie sich ein Sozialunternehmen nachhaltig umsetzen lässt. Project Together gibt jungen Menschen nicht nur eine Perspektive für die Zukunft, sondern auch Glauben an die eigenen Fähigkeiten und Vertrauen in unternehmerisches Handeln.

Intensive Vorbereitungen

Bislang haben alle Mitwirkenden bei Project Together rein ehrenamtlich gearbeitet, neben Schule oder Universität. Aufgrund der großen Nachfrage von Jugendlichen in Deutschland und Europa hat sich im Herbst 2016 ein Kernteam aufgemacht, Project Together in Vollzeit als gemeinnütziges Unternehmen in die Zukunft zu führen.

Dabei geht es ihnen vor allem um folgende Ziele und Ansprüche:

  • der stark angestiegenen Nachfrage der Jugendlichen u.a. auch im europäischen Ausland nachzukommen,
  • die Qualität des Coachings weiterzuentwickeln,
  • das Coaching für Jugendliche weiterhin kostenlos zu erhalten und dennoch Project Together finanziell selbsttragend aufzusetzen.

Über sechs Monate haben wir Project Together auf diesem Weg zum neuen Geschäftsmodell und bei den Vorbereitungen zum Impact Accelerator Day begleitet. In jedem Workshop haben wir mehr und mehr die Überzeugung gewonnen, dass wir hier mit unserer Unterstützung Teil von etwas Besonderem sind. Gleichzeitig waren wir nach jedem Workshop beeindruckt, wie umsetzungsstark, kreativ und visionär alle Mitstreiter von Project Together sind.

Der Impact Accelerator Day

15 im Vorfeld handverlesene Teilnehmer kamen am 24. September in Berlin auf dem Campus der ESMT zum Impact Accelerator Day zusammen. Der Tag war eine Kooperation von BMW Stiftung Herbert Quandt und German Tech Entrepreneurship Center (GTEC). Zwei erfolgreiche Projektgründer - Katharina Zech von AIAS und Frederic Meyer-Scharenberg von Crowd Guard Germany – berichteten wie das Coaching durch Project Together den Erfolg ihrer Projektideen beeinflusst hat. Christoph Waffenschmidt, Vorsitzender von World Vision, pries seine Erfahrungen mit Project Together und bekräftigte, wie sehr ein gemeinsam gestalteter Aktivierungsworkshop World Vision geholfen hat, die eigenen Mitglieder besser einzubinden. In verschiedenen Breakout-Sessions setzten sich die Teilnehmer zusammen, um Ideen für Anknüpfungspunkte mit Project Together zu sammeln und auszuarbeiten. Gerne lassen wir in folgendem Clip die Teilnehmer selbst sprechen.

 

Entsprechend intensiv sind die Interaktionen und Commitments der Teilnehmer seit dem Impact Accelerator Day. Neben strategischen Partnerschaften sind diverse Kooperationen und Aufträge in Planung oder sogar bereits umgesetzt. Für uns und für Project Together sind somit bereits jetzt die Erwartungen mehr als erfüllt. Dank der BMW Stiftung und den vielen engagierten Unterstützern des Impact Accelerator Days ist Project Together auf dem Weg, der Partner für junge Menschen beim Anpacken von gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen in Deutschland und Europa zu werden!

Werden Sie die Teil der großartigen Mission von Project Together: Aktivieren Sie mit uns die Macher von morgen!