Digitale Philanthropie

Evolution oder Revolution?

 

16.03.2016 | Betterplace Lab | Social Entrepreneurship

Wie verändert die Digitalisierung die Philanthropie? Auf der einen Seite stehen etablierte soziale Organisationen, die den technischen Wandel meistern müssen. Gleichzeitig gibt es immer mehr Social Entrepreneure, die den Sektor mit digitalen Innovationen revolutionieren.

Welche Potentiale und Risiken sich dahinter verbergen, war das Thema der ersten Betterplace Lunchtime Conversations im November 2015, zu dem Betterplace-Lab-Gründerin Joana Breidenbach Experten zu sich nach Zuhause zu Thunfisch-Penne und Zitronenbaiser einlud. Ein ähnliches Format des Good Magazine inspirierte sie zu diesem Lunch.

Ihre Gäste waren:

  • Stephan Breidenbach, Mitgründer von Schule im Aufbruch. Er wünscht sich eine Kultur des Scheiterns und weniger Widerstand gegen digitale Adaption.
  • Dennis Buchmann, Redakteur im Betterplace Lab. Er ist irritiert darüber, dass viele Akteure im sozialen Sektor nur wenig über digitale Werkzeuge wie Newsletter-Versandprogramme wissen.
  • Julia Kloiber, Leiterin des Projekts Code for Germany bei der Open Knowledge Foundation. Sie möchte den Graben zwischen Beamten und IT-Experten überbrücken.
  • Dave Erasmus, Gründer von givey.com. Er möchte Investoren dazu ermutigen, sich nicht von jedem Scheitern und jeder Statistik leiten zu lassen.
  • Markus Hipp, Geschäftsführender Vorstand der BMW Stiftung. Er schlägt einen Digital Philanthropy Fund vor, um Projekte in frühen Phasen zu fördern.
  • Barbara Müller, Kommunikationsexpertin der BMW Stiftung. Sie plädiert für gezielte Trainings- und Kommunikationsmaßnahmen im digitalen Bereich.
  • Anne Kjaer Riechert, Mitgründerin von Refugee on Rails und Gründerin von Kids Have a Dream. Sie hofft auf die Experimentierfreudigkeit von Organisationen.
  • Ben Mason, Captain of International Projects beim betterplace lab. Er diagnostiziert in vielen NGOs eine konservative Mentalität.

Die gesamte Diskussion und alle leckeren Rezepte gibt es hier.