Transatlantic Core Group

Talente für die Zukunft

 

03. - 06.11.2016, Charlotte

Was sind die Erfolgsfaktoren des deutschen Ausbildungssystems und wie können diese in die USA übertragen werden? Kann berufliche Bildung in Deutschland auch neue Impulse aus den USA bekommen? Unter dem Motto „Talent for the Future" nehmen sich Teilnehmer der Transatlantic Core Group (TCG) genau dieser Fragen in ihrem nächsten Workshop an. Als Ort haben sie dafür Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina ausgewählt. Der Großraum um Charlotte zählt mit fast 200 deutschen Firmen vor Ort als ein Zentrum deutsch-amerikanischer Wirtschaftsbeziehungen.

Ausgangspunkt des nächsten transatlantischen Dialogs der TCG ist die Erfolgsgeschichte des dualen Ausbildungssystems in Deutschland. Dieses trägt maßgeblich zum Erfolg mittelständischer Unternehmen bei - dem Rückgrat der deutschen Wirtschaft. In den USA sehen sich Unternehmen hingegen mit Schwierigkeiten in der Nachwuchsförderung konfrontiert. Duale Ausbildungsansätze sind wenig bekannt und deshalb teilweise unter einem schlechten Image.
 
Initiiert wurde der dreitägie Workshop durch die Arbeitsgruppe "i+Vet" (Innovation in Vocational Education and Training) der Transatlantic Core Group.  Die Arbeitsgruppe widmet sich schwerpunktmäßig dem Ziel, innovative Ansätze für die Förderung von Nachwuchskräften und Talenten auf beiden Seiten des Atlantiks zu identifizieren.

Mit der Veranstaltung in Charlotte sollen neben bewährten auch neue Instrumente und Konzepte der Berufsausbildung erörtert werden. An dem Workshop nehmen neben TCG-Mitgliedern junge Wirtschaftsvertreter, Sozialunternehmer, Wissenschaftler, Politiker und Journalisten aus beiden Ländern teil.

Über die Transatlantic Core Group

Im Juli 2015 startete die BMW Stiftung zusammen mit der Robert Bosch Stiftung, dem Atlantic Council und dem Chicago Council on Global Affairs eine neue Partnerschaft mit dem Ziel, unter zukünftigen Führungskräften das transatlantische Vertrauen zu stärken. Mit der Transatlantic Core Group haben die Partnerorganisationen ein Netzwerk von amerikanischen und deutschen Nachwuchsführungskräften aus den verschiedensten Sektoren und Bereichen geschaffen.

Die Teilnehmer sollen über herkömmliche außen- und sicherheitspolitische Diskussionen hinaus innovative Ideen und neue Bereiche der transatlantischen Kooperation ausloten. Dabei gestalten und steuern sie den Prozess eigenverantwortlich, das heißt, sie bestimmen selbst, welche Bereiche ihnen für die transatlantische Vertrauensbildung und Zusammenarbeit am wichtigsten erscheinen. Für das Jahr 2016 hat die Transatlantic Core Group Migration und Integration sowie berufliche Bildung und Innovation als Schwerpunktthemen identifiziert.